Olivia Del Rio, mit bürgerlichem Namen Neves de Oliveira, wurde am 16. April 1969 in Rio Casca im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais geboren. Sie wuchs in einer großen Familie auf und war das zwölfte von insgesamt sechzehn Kindern. Ihre Kindheit verbrachte sie in Belo Horizonte, wo sie in einfachen Verhältnissen aufwuchs und von klein auf gelernt hat, ihren eigenen Weg zu gehen.
Nach ihrer Jugend verließ Olivia Brasilien und zog nach Frankreich, zunächst mit der Absicht, dort medizinische Hilfe zu suchen und ein neues Leben zu beginnen. In Paris nahm sie verschiedene Gelegenheitsjobs an, unter anderem als Haushaltshilfe. Durch einen ihrer Arbeitgeber, den französischen Regisseur Patrice Cabanel, kam sie erstmals mit der Filmwelt in Kontakt. Auf dessen Einladung hin übernahm sie 1994 eine Rolle in ihrem ersten Filmprojekt, das im Folgejahr veröffentlicht wurde und den Ausgangspunkt für ihre spätere berufliche Laufbahn markierte.
Olivia Del Rio entwickelte sich rasch zu einer bekannten Darstellerin in der Erwachsenenunterhaltungsbranche. In den folgenden Jahren wirkte sie in zahlreichen Produktionen mit, hauptsächlich in Frankreich und den USA. Ihre Vielseitigkeit und Professionalität führten dazu, dass sie in mehr als hundert Produktionen vor der Kamera stand. Neben klassischen Filmrollen nutzte sie die Möglichkeiten, die sich ihr in der internationalen Szene boten, und etablierte sich als feste Größe in ihrem Fachbereich.
Im Laufe ihrer Karriere trat Olivia auch in anderen Medien auf. So war sie im Jahr 2003 in zwei Episoden der schwedischen Fernsehsendung „High Chaparall“ zu sehen. Diese Auftritte zeigten sie einem breiteren Publikum und dokumentierten, wie sie auch abseits ihrer Filmarbeiten wahrgenommen wurde.
Privat ist Olivia Del Rio verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Nach vielen Jahren zwischen Frankreich und Marokko, wo sie gemeinsam mit ihrem Ehemann einen Barbetrieb führte, hat sie sich später dauerhaft in Frankreich niedergelassen. Dort widmet sie sich neben familiären Aufgaben auch unternehmerischen Tätigkeiten und genießt das Leben abseits des Rampenlichts, das sie über viele Jahre geprägt hat.